Detaillierte Tipps für Serie 7

Detaillierte Tipps für die Übungen dieser Woche.

Detaillierte Hinweise

Falls du irgendwo stecken geblieben bist, helfen dir diese spezifischeren Tipps weiter.

Aufgabe 1: Stetigkeit - I

  • (a) Da p(0)p(0) negativ und p(1)p(1) positiv ist, garantiert der Zwischenwertsatz direkt die Existenz einer Nullstelle.
  • (b) Falls f(a)=af(a)=a oder f(b)=bf(b)=b gilt, bist du fertig. Andernfalls ist g(a)>0g(a) \gt 0 und g(b)<0g(b) \lt 0, was dir wieder den Zwischenwertsatz liefert.
  • (c) Definiere x(t)x(t) für den ersten und y(t)y(t) für den zweiten Zug. Die Funktion x(t)y(t)x(t) - y(t) wechselt das Vorzeichen im Zeitraum zwischen 10:05 und 13:00 Uhr.
  • (d) Du kannst x+y|x+y| durch 2x+yx2|x| + |y-x| abschätzen. Wenn du nun annimmst, dass xy<δ|x-y| \lt \delta gilt, erhältst du einen Ausdruck, den du kleiner als ε\varepsilon machen musst.

Aufgabe 2: Stetigkeit - II

  • (a) und (c) Bei x=0x=0 haben diese beiden Funktionen Singularitäten, sie sind dort also gar nicht definiert. Dementsprechend können sie auf Intervallen, die die Null enthalten, nicht stetig sein.
  • (b) Der Nenner x2+2x^2+2 hat im Reellen keine Nullstellen. Du kannst also direkt die Quotientenregel für stetige Funktionen anwenden.

Aufgabe 3: Stetigkeit III

Stelle ein lineares Gleichungssystem für aa und bb auf, indem du die Grenzwerte der benachbarten Polynome an den Stellen x=1x=-1 und x=1x=1 gleichsetzt.

Aufgabe 4: Stetigkeit IV

Für einen Punkt x0x \neq 0 wählst du eine Folge aus rationalen Zahlen, die gegen xx konvergiert, und eine Folge aus irrationalen Zahlen, die ebenfalls gegen xx konvergiert. Die Funktionswerte dieser beiden Folgen streben gegen unterschiedliche Grenzwerte, was die Unstetigkeit beweist.

Aufgabe 5: Multiple-Choice-Aufgaben

Bei Stetigkeit hängt das δ\delta in der Regel vom betrachteten Punkt ab. Für die Monotonie überlege dir, was passiert, wenn du zwei monoton wachsende Funktionen multiplizierst, die auch negative Werte annehmen können. Bei Lipschitz-Bedingungen musst du darauf achten, dass die Bedingung auch für sehr kleine Abstände xy<1|x-y| \lt 1 greift, um Unstetigkeiten wie Sprünge in der Funktion formal auszuschliessen.